Pompei - Ercolano - Vesuvio

 

Napoli und der Vesuv
 

 

Pompei

Pompei ist eine italienische Stadt mit zirka 25'000 Einwohnern in der Metropolitanstadt Neapel. Sie liegt südlich des Vesuv am rechten Ufer des Flusses Sarno, etwa drei Kilometer vor dessen Mündung in den Golf von Neapel.

Besondere Bekanntheit hat die Stadt durch die Ausgrabungsstätte des antiken Pompeji, das 79 nach Christus durch einen Vesuvausbruch verschüttete und später wiederentdeckt wurde. Zwischen Untergang der alten Stadt und Neugründung war das Stadtgebiet mehrere Jahrhunderte unbesiedelt.

Der Ausbruch vom 24. August 79 begrub die blühende römische Stadt Pompeji und die sie umgebende fruchtbare Landschaft mit einer bis zu sechs Meter mächtigen Asche- und Lapillischicht. Der gesamte Landstrich wurde für Jahrhunderte unbewohnbar. Erst im 3./4. Jahrhundert finden sich Belege für vereinzelte Besiedlung.

Pompeji war eine antike Stadt in Kampanien, am Golf von Neapel gelegen, die wie Herculaneum, Stabiae und Oplontis beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. untergegangen ist. In seiner etwa siebenhundertjährigen Geschichte wurde Pompeji von Oskern, Samniten, Griechen, Etruskern und Römern bewohnt und geprägt. Bei einem Ausbruch des Vesuvs wurde die Stadt im Jahre 79 verschüttet, dabei weitgehend konserviert und im Laufe der Zeit vergessen. Nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, in deren Verlauf Pompeji zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt wurde. Pompeji, eine der am besten erhaltenen Ruinen-Städte aus der Antike, wurde zu einem bekannten und stark rezipierten Begriff.

Heute besuchen viele Touristen die Ausgrabungsstätten. Für eine Besichtigung sollte man sich Zeit lassen, da es sehr viel zu sehen gibt.

 

Ercolano oder Herculaneum

Herculaneum (ital. Ercolano) war eine antike Stadt am Golf von Neapel, die wie Pompeji und Stabiae beim Ausbruch des Vesuvs in der zweiten Hälfte des Jahres 79 untergegangen ist. Die moderne Nachfolgesiedlung am selben Ort heißt seit 1969 Ercolano.

Seit 307 v. Chr. gehörte Herculaneum zum römischen Einflussbereich. Zum Zeitpunkt der Zerstörung hatte es etwa 4000 Einwohner. Herculaneum war demnach deutlich kleiner als Pompeji: eine kleine Hafenstadt, in der der Handel keine große Rolle spielte und an der der Seehandel weitgehend vorbeiging. Die Wirtschaft beruhte hauptsächlich auf dem Fischfang, Ackerbau und kleinem Handwerk. Die Ausstattung der freigelegten Häuser deutet aber auf teilweise großen Wohlstand der Einwohner hin. Wegen der natürlichen Schönheit, mit dem prächtigen Blick über die Bucht von Neapel und seiner reinen Luft – die von vielen antiken Schriftstellern gepriesen wurde – wurde Herculaneum gerne als Sommerfrische gewählt. Viele reiche Römer bauten dort ihre Villen und lebten dort mit ihren Sklaven und Handwerkern. Die bekannteste ist die Villa dei Papiri, benannt nach der dort gefundenen Bibliothek von Papyrusrollen.

Neben zahlreichen zum Teil gut (einschließlich ihrer Innenausstattung) erhaltenen Privathäusern sind auch einige öffentliche Bauten und vor den Toren der Stadt gelegene Villen freigelegt worden. An manchen Häusern sind noch römische Graffiti zu lesen, in Küchen wurden verkohlte Stücke von Brot, Getreide und Eierschalen gefunden. Die meisten der in Herculaneum ausgegrabenen antiken Kunstwerke befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel. Dazu gehören u. a. die an verschiedenen Stellen gefundenen Fresken und die 70 großen Bronzeskulpturen aus der Villa dei Papiri, die durch den Fund einer einzigartigen Bibliothek verkohlter Papyrusrollen mit Werken altgriechischer Philosophen bekannt geworden ist.

Vesuv

Der Vesuv (italienisch Vesuvio) ist ein aktiver Vulkan auf dem europäischen Festland. Er liegt am Golf von Neapel in der italienischen Region Kampanien, neun Kilometer von der Stadt Neapel entfernt.

Der Vesuv war nach 79 n. Chr. jahrhundertelang aktiv. Seit 1944 ist der Vesuv ruhig, es gibt nur eine fumarolische Tätigkeit und leichte Beben. Der Vulkan ist aber nicht erloschen und bleibt gefährlich.

Zum Vesuv gelangt man am besten mit den Touristen - Bussen. Oben angekommen, steht noch ein Aufstieg von zirka 30 Minuten an, bis man zum Krater gelangt. Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Golf von Neapel und die Inseln.

 

 

Nachfolgend einige Fotos:

 

 

Pompeji
Ausgrabungsstätte des antiken Pompeji, das 79 nach Christus durch einen Vesuvausbruch verschüttete und später wiederentdeckt wurde

 

Vesuv - Fussmarsch zum Gipfel des Kraters
 

 

 

Vesuv
 

 

 

Vesuv - Der Kraterrand auf zirka 1'200 Meter höhe
 

 

 

Vesuv - alter ursprünglicher, grosser Krater der dazumal explodiert ist
 

 

 

Vesuv - Kraterwand
 

 

 

Vesuv - Spaziergang dem Krater entlang
 

 

 

Vesuv - Spaziergang entlang der Kraterwand
 

 

 

Blick vom Vesuv auf die Inseln rund um Neapel
 

 

 

Vesuv - Blick ins Kraterinnere - Dort herrschen Temperaturen bis 100 Grad
 

 

 

Blick vom Vesuv auf Neapel
 

 

 

Blick vom Vesuv auf Neapel
 

 

 

Hafen von Neapel und im Hintergrund der Vesuv